ALICE-PROJEKT
Information, Aufklärung und Beratung in der Party-Kultur

Das ALICE-Projekt arbeitet mit Informations- und Beratungsständen auf Veranstaltungen der diversen Party- und Musikszenen.

Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Informationsvermittlung zur Förderung von Drogenmündigkeit und Risikokompetenz sowie in der Weitergabe von Harm-Reduction-Angeboten, aber auch in der Beratungsarbeit und Krisenintervention.

Während der Veranstaltungen steht das Team für individuelle Beratungsgespräche zur Verfügung, bietet im Rahmen von PsyCare-Angeboten lösungsorientierte Interventionen an sowie weiterführende Hilfestellungen in Krisensituationen.

Das Alice-Projekt steht mit seiner aufsuchenden Arbeit auf den Veranstaltungen der Party- und Musikkulturen für eine Gesundheitsförderung, die im Kontext von Substanzgebrauch die Förderung und Entwicklung der individuellen Resilienz und Risikokompetenz erreichen möchte. Hierzu werden stärkende Information-, Entfaltungs- und Unterstützungsangebote einbezogen unter besonderer Berücksichtigung kultureller und sozialer Zusammenhänge bzw. der spezifischen Lebenswelten, Szenen und Events.

Die Angebote des Alice-Projektes verstehen sich als Bestandteile eines ganzheitlichen, soziokulturellen und salutogenetischen Ansatzes. Dieser bezieht sich nicht nur auf potentielle Problemkonstellationen, sondern zielt auch auf eine kreative Entfaltung und eine kritische Reflexion eigener Verhaltens- und Konsummuster, die wiederum die Persönlichkeit als Ganzes stärken.

Das Alice-Projekt ist ein Projekt von BASIS – Beratung, Arbeit, Jugend & Kultur e.V.

Es wird mit Mitteln der Stadt Frankfurt am Main gefördert.

Kontakt: Karsten Tögel-Lins
069 / 48 00 46 05 - contact@alice-project.de - k.toegel-lins@basis-ev.eu

 

ALICE-SCHULPROJEKT
Schulprojekt zu Drogen und Musik

Das Alice-Schulprojekt zu Drogen und Musik richtet sich an Klassen ab dem 9. Schuljahr bis zu Berufsschulklassen und FSJ-Gruppen und ist in der Regel für 5 Schulstunden ausgerichtet. Es eignet sich besonders für Projekttage, ist aber auch in den normalen Schulalltag integrierbar. Die einzelnen Bausteine lassen sich auch einzeln oder in Fortsetzungs-Zyklen einsetzen. Die Projekt-Einheiten werden von qualifizierten und erfahrenen ALICE-Mitarbeitenden durchgeführt.

Im Zentrum des ersten Teils des Projekttages stehen Informationen und reflektierende Gespräche zu Drogen. Es werden Diskussionen in angeleiteten Kleingruppen zu verschiedenen Themen angestoßen, wie: "Kiffen ist gesund?", "Saufen ist geil?" und "Ecstasy macht glücklich?" oder "Was tun, wenn jemand Drogen nimmt?"

Die Jugendlichen nutzen hierbei die Möglichkeit, offen über ihre Erfahrungen und/oder  Probleme zu sprechen. Im Verlaufe dieses Prozesses werden gängige Klischees von Drogen hinterfragt, sachliche Informationen weitergegeben sowie eine kritische Reflektion eigener Verhaltens- oder Konsummuster angeregt.

Der zweite Abschnitt beinhaltet die Durchführung kreativer Angebote. Die Jugendlichen erhalten einen Einblick in Jonglage- und Trommel-Techniken und können diese ausprobieren. Insbesondere das gemeinsame Trommeln eröffnet oftmals einen neuen Blick auf die Strukturen und Gruppendynamik in der eigenen Klasse, teilweise entstehen zudem neue Formen spielerischer Kommunikation. Das kreative Potential der Jugendlichen wird durch dieses Angebot gezielt angesprochen.

Für die Schulen fallen für die Durchführung keine Kosten an.

Das Alice-Schulprojekt gehört zu den Gewinnern des hessischen Suchtpräventions-wettbewerbes "Der Impuls". (2006).

Das Projekt wird vom Verein BASIS - Beratung, Arbeit, Jugend & Kultur e.V. durchgeführt.

Es wird finanziert von der Stadt Frankfurt am Main.

Kontakt: Karsten Tögel-Lins
069 / 48 00 46 05 - contact@alice-project.de - k.toegel-lins@basis-ev.eu

 

ALICE - HART AM LIMIT
(Alice-HaLT)

Peergroup-Projekt für jugendliche Alkoholkonsumentinnen und -konsumenten im öffentlichen Raum.

Für viele Jugendliche gehören Feiern und Alkohol eng zusammen. Entsprechende Studien verweisen dabei auf eine hohe Zahl von Jugendlichen mit riskantem Trinkverhalten.

Die Arbeit des Projektes Alice - Hart am LimiT (Alice-HaLT) konzentriert sich auf öffentliche Veranstaltungen, öffentliche Räume wie Parks, Grünanlagen etc., das Mainufer und Mainufer-Fest sowie das jährliche "Abi-saufen", um in der aufsuchenden Arbeit Kontakt zur Zielgruppe aufzubauen und auf einen risikoarmen Konsum von Alkohol hinzuwirken.

Ein wesentlicher Aspekt ist dabei der Einsatz von sogenannten Peers, zur Zielgruppe  gleichaltrige Personen oder aus einer ähnlichen Szene stammend, die für die Beratungsarbeit entsprechend geschult wurden. Sie vermitteln Informationen, geben Impulse zu einer reflektierenden Auseinandersetzung mit dem eigenen Konsumverhalten oder leisten Krisenintervention, wenn die Situation dies erfordert.

Neben informativen und spielerischen Informationsmaterialien zum Thema Alkohol (Flyer, Quiz, Alkoholtester u.a.) stehen während der Veranstaltungen auch  Angebote zur Verfügung, die zum Ausprobieren und Experimentieren einladen und motivieren sollen, wie z.B. Jonglage, Body-Painting, Trommeln etc. Die kreative Entfaltung positiver Energien trägt dabei langfristig zur Stärkung der Persönlichkeit bei und fördert die individuelle Resilienz gegenüber Alkoholmissbrauch. Im Sinne von Edutainment fließen im Rahmen des Projektes Spaß und Information ineinander.

Das Projekt wird in der Trägerschaft von BASIS – Beratung, Arbeit, Jugend & Kultur e.V. durchgeführt.

Es wird über das Land Hessen, Hessisches Ministerium für Soziales und Integration, gefördert.

Kontakt: Karsten Tögel-Lins
069 / 48 00 46 05 - contact@alice-project.de - k.toegel-lins@basis-ev.eu

 

BASIS - Beratung, Arbeit, Jugend & Kultur e.V.
Heddernheimer Landstr. 145, 60439 Frankfurt am Main
www.basis-ev.eu

 

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