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EBENEN DES BEWUSSTSEINS

Von einem befreienden Aufbruch in neue psychedelische Wirklichkeiten bis zur Flucht in eine Scheinwelt ist es oftmals nur ein kleiner Schritt. Psychedelische Substanzen können innere Räume eröffnen und kulturelle Strukturen aufbrechen. Sie können aber genauso in Abgründe führen die Wahrnehmung der äußeren Bedingungen völlig verschließen.

Der potentiell in vielfältiger Hinsicht aufbrechende Charakter psychedelischer Erfahrungen wurde in zahlreichen Untersuchungen dargelegt. In der Regel werden inzwischen drei außergewöhnliche Bewusstseinszustände unterschiedenen: ”Die ’Ozeanische Selbstentgrenzung’ beschreibt angenehme, beglückende Aspekte eines außergewöhnlichen Bewusstseinszustandes. Dazu gehören Erfahrungen des Einsseins, der Befreiung von den Beschränkungen von Raum und Zeit, die Ahnung einer höheren Wirklichkeit. Die ’Angstvolle Ichauflösung’ beschreibt ein Erleben, das gemeinhin als ’horror trip’ bezeichnet wird. Angst die sich auf den Verlust von Fähigkeiten wie Selbstkontrolle, Urteilsfähigkeit und Realitätskontrolle bezieht. Die dritte Dimension, die ’Visionäre Umstrukturierung’ ist die vielschichtigste. Die Aspekte können als ’Veränderungen der visuell-kognitiven Funktionen’ zusammengefasst werden. Visionen bzw. optische halluzinatorische Phänomene, Synästhesien und Veränderungen des Bedeutungserlebens. (...)” (Ines Bodmer, Adolf Dittrich und Daniel Lamparter).