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DIE AUFHEBUNG GOTTES

Die moderne Forschung belegt Zusammenhänge zwischen Vorgängen in verschiedenen Hirnregionen und mystisch-transzendenten Erlebnissen bzw. vermeintlichen Gotteserfahrungen. So wurde nachgewiesen, dass neben anderen intensive Meditationen, Trance-Tänze und psychedelische Substanzen zu einer Ausschüttung von Glückshormonen und zu einer Veränderung der Vorgänge in Hirnregionen führen, die für die Filterung von Wahrnehmungen verantwortlich sind. Die Folge können Gefühle des Einsseins und besonderer Klarheit, sowie Erscheinungen hellen Lichtes und visionäre Erkenntnisse sein. Auch die Erfahrungen von klinisch toten Menschen, die später wieder ins Leben zurückgeholt wurden, lassen sich vor diesem Hintergrund erklären.

Die Einnahme von Psychedelika löst jedoch keinesfalls einen Automatismus aus. Immer wieder zeigt sich wie wichtig Set und Setting, sowie insbesondere die Nachbereitung ist. Gerade Erfahrungen, die das gängige Alltagsbewusstsein grundsätzlich in Frage stellen, sind schwer zu verarbeiten und können zu psychischen Problemen führen. Bei Personen mit einer entsprechenden Veranlagung kann eine intensive psychedelische Erfahrung zum Ausbruch von Psychosen entscheidend beitragen, die nicht selten starke religiöse Elemente in sich tragen.