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HEROIN

• Heroin wurde 1874 als Schmerzmittel entwickelt und vermarktet. Auf Grund seiner berauschenden Wirkung fand es bis zu seinem Verbot eine weite Verbreitung.

• Danach wurde Heroin erst in den Siebzigern wieder verstärkt genutzt. Es entsprach den inneren Fluchttendenzen von Teilen der Jugend in einer als haltlos empfundenen Gesellschaft.

• Heroin wird aus dem chemisch weiterverarbeiteten Opium der Mohnpßanze gewonnen. Es kann gesnieft, geraucht oder gespritzt werden.

• Anfangs erzeugt Heroin ein warmes, euphorisierendes Grundgefühl. Probleme scheinen im Zuge einer alles überdeckenden, inneren Zufriedenheit völlig zu
verschwinden.

• Langfristig setzt jedoch eine zunehmende Abstumpfung und Gleichgültigkeit ein.

• Schnell kommt es zu einer Toleranzbildung. Die Dosis muss dann ständig erhöht werden, um den erwünschten Zustand zu erlangen.

• Neben den psychischen Faktoren kann vor allem das hohe körperliche Abhängigkeitspotential in eine Sucht mit heftigen Entzugserscheinungen (’Turkey’) führen.

• Der Lebensinhalt liegt dann nur noch in der Beschaffung der Droge. Gleichzeitig wird das Verhalten vielfach immer egozentrischer.

• Die Kriminalisierung und die vielfältigen psychosozialen Begleiterscheinungen führen oftmals in einen Prozess der Verelendung und des körperlichen Verfalls.

• Eng damit verbunden sind zumeist psychische Probleme. Teilweise wird Heroin jedoch auch genutzt, um bereits zuvor bestehende Probleme zu überdecken.

• Reines Heroin ist gesundheitlich vergleichsweise verträglich. In der Regel ist es jedoch sehr stark mit schädlichen Substanzen gestreckt und schwankt in seinem Gehalt.

• Spritzen oder Röhrchen sollten nie gemeinsam von mehreren Personen benutzt werden. Ansonsten besteht die Gefahr Viren zu übertragen.

• Überdosierungen können lebensbedrohlich sein. Im Notfall Arzt anrufen: 112.

Bei Fragen / Anmerkungen / Problemen:
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ALICE - The Drug- and Culture-Project
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