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KETAMIN

• Ketamin wird als Betäubungsmittel in der Human- und Tiermedizin eingesetzt. Seit den Sechzigern wird ’Special K’ auch als psychedelische Substanz genutzt.

• Meist wird es als klare Flüssigkeit getrunken bzw. gespritzt oder als kristallines, weißes Pulver gesnieft.

• Ketamin ist schwer zu dosieren. Der Gebrauch ist entsprechend riskant. Schon geringe Unterschiede führen zu äußerst unterschiedlichen Wirkungen.

• Das Spektrum der Wahrnehmungsveränderungen reicht von einer Öffnung und Intensivierung bis zu Verschlossenheit, Desorientierung und Bewegungsunfähigkeit.

• Niedrige Dosierungen werden als anregend, euphorisierend und leicht berauschend beschrieben.

• Bei höheren Dosierungen kann das gängige Verständnis von Wirklichkeit aufgehoben werden.

• Möglich sind assoziative Wahrnehmungen, Kontrollverluste, Ich-Auflösungen und Nahtod-Erfahrungen.

• ’K-Hole’ steht für einen Zustand, in dem es kaum möglich ist, sich zu bewegen und alles wie ein seltsamer Film erscheint.

• Eine starke Dosis kann eine sofortige Ohnmacht bewirken. Ketamin sollte gegebenenfalls im Liegen und nicht alleine eingenommen werden.

• Die Wirkung setzt innerhalb weniger Minuten ein und hält meist etwa eine halbe Stunde an.

• Der Gebrauch führt zu einer starken Reduzierung des Schmerzempfindens. Alarmsignale des Körpers werden kaum bemerkt.

• Ein Mischkonsum mit Alkohol, Opiaten, Beruhigungsmitteln und Amphetaminen erhöht stark die Risiken und kann lebensgefährlich sein.

• Nach dem Trip setzt meist eine Schwäche ein. Es ist notwendig ihn körperlich und psychisch zu verarbeiten.

• Bei einem häufigen Gebrauch kommt es zu Schädigungen des Gehirns. Bei einer Veranlagung kann Ketamin zum Ausbruch von Psychosen beitragen.

• Als verschreibungspflichtiges Medikament darf Ketamin nicht frei gehandelt werden.


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