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KOKAIN

• Seit etwa 5.000 Jahren wird die Koka-Pflanze in den Anden angebaut. Ursprünglich wurde sie in religiösen Zeremonien und zu Heilungen verwendet. Später kam es zu einer Integration in den Alltag.

• Inzwischen gehört das aus den Koka-Blättern gewonnene Kokain weltweit trotz eines Verbotes zu den am häufigsten gebrauchten Drogen. Längst ist es zu einem globalen Wirtschaftsfaktor geworden.

• Körperlich bewirkt Kokain gleichzeitig eine Betäubung und eine Stimulation von Teilen des Nervensystems.

• In Folge wird das Schmerzempfinden herabgesetzt, der Körper scheint endlose Energiereserven zu besitzen, Hunger und Durst werden kaum noch bemerkt.

• Bei mildem Gebrauch erzeugt Kokain einen Zustand der Euphorie und steigert scheinbar Kreativität und Konzentration. Zudem fallen Hemmungen ab und eine emotionale Schutzkappe verdrängt Probleme.

• Bei einem gesteigerten Gebrauch wird Kokain zu einer Ego-Droge. Die User fühlen sich oftmals besonders cool und fast allmächtig, geben aber teilweise ein eher bemitleidenswertes Bild ab.

• Nicht selten kommt es bei Männern zu einem Macho-Gebaren und einer erhöhten Gewaltbereitschaft.

• Nebenwirkungen sind beim Sniefen ein taubes Gefühl in der Nase und innere Unruhe. Ein ständiger Gebrauch führt zu Mangelerscheinungen und Organschädigungen.

• Der Gebrauch kann zu Gefäßverengungen und in Folge zu einem Schlaganfall führen.

• Sexuell kann Kokain die Erektion verstärken, aber auch zu Impotenz und Lustlosigkeit führen. Wenn es zum Sex kommt: Safe mit Kondom.

• Ein Mischkonsum mit anderen Drogen (insb. Alkohol) erhöht die körperlichen und psychischen Risiken erheblich.

• Hohe Dosierungen und regelmäßiger Konsum können Halluzinationen und Paranoia bewirken.

• Beim Sniefen durch die Nase besteht die Gefahr sich mit Viren zu infizieren. Deshalb sollten Geldscheine vermieden und immer ein eigenes Röhrchen benutzt werden.

• Das Abklingen der Wirkung ist zumeist von Erschöpfung, sowie teilweise von Depression und Aggressivität geprägt. Das Bedürfnis nach einem neuen Kick ist dann besonders groß und kann einen Suchtcharakter erlangen.

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ALICE - The Drug- and Culture-Project
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