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NACHTSCHATTEN-DROGEN

ALRAUNE - BILSENKRAUT - ENGELSTROMPETE
PITURI - STECHAPFEL - TOLLKIRSCHE - ...

• Die Nutzung von Nachtschattengewächsen als Drogen hat eine lange Tradition. Sie waren ein wesentlicher Bestandteil der Hexensalben und werden von SchamanInnen für visionäre Erfahrungen, sowie zur Heilung genutzt.

• Die psychoaktiven Hauptwirkstoffe sind Atropin (anregend) und Skopolamin (beruhigend), die wechselwirkend in unterschiedlicher Stärke vorhanden sind.

• Der Wirkstoffgehalt der Pflanzen schwankt je nach Standort äußerst stark. Eine exakte Dosierung ist somit kaum möglich.

• Die Gefahren psychotischer Zustände und einer lebensgefährlichen Vergiftung sind deshalb sehr hoch.

• Nach der Einnahme kommt es zu Veränderungen der Geruchs- und Tastempfindung. Gleichzeitig wird das Bewegungsbedürfnis gesteigert und Hemmungen fallen ab.

• Das Spektrum der Erfahrungen reicht von Glücksgefühlen und Ekstase bis zu Verwirrung und Paranoia.

• Es können starke psychedelische Wahrnehmungen auftreten. Halluzinationen erscheinen dabei vielfach völlig real.

• In anderen Fällen kommt es zu einem betäubungsartigen Schlaf mit intensiven Träumen.

• Teilweise werden Flugerfahrungen, das Auftauchen bedrohlicher Wesen und sexuelle Erlebnisse geschildert.

• Typische Nebenwirkungen sind: Mundtrockenheit, Durst, übersteigertes Tastgefühl, Herzklopfen, Schwindel, Pupillenerweiterungen und Sehstörungen.

• Bei hohen Dosierungen kann es zu Krämpfen, Atemproblemen und späteren Erinnerungslücken kommen.

• Bei einer Veranlagung kann der Gebrauch zum Ausbruch einer Psychose entscheidend beitragen.

 
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ALICE - The Drug- and Culture-Project
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