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SPEED

• Speed (Amphetamin) wurde 1887 erstmals hergestellt. Als Entsprechung einer Gesellschaft, die von zunehmendem Leistungsdruck geprägt ist, erlangte es trotz seines Verbotes seit den 90ern eine große Verbreitung.

• Der Umstand, dass Piloten der US-Armee teilweise für Kampfeinsätze Speed erhalten, verdeutlicht die Widersprüche der Drogenpolitik.

• Das illegalisierte Speed schwankt stark in seinem Reinheitsgehalt. Meist sind ihm Streckmittel beigefügt.

• Als weißes oder gelbliches Pulver wird es in der Regel gesnieft. Die Wirkung dauert je nach Dosierung bis zu acht Stunden.

• Auf Speed scheint sich das Denken zu beschleunigen, eine Euphorie setzt ein und das Selbstwertgefühl wird gesteigert.

• Körperlich unterdrückt Speed Hunger und Müdigkeit. Dabei wird dem Körper keine Energie hinzugefügt, vielmehr werden die Reserven bis zur völligen Erschöpfung ausgenutzt.

• Bei hohen Dosierungen und Dauergebrauch kann es zu Aggressionen, Selbstüberschätzungen und Verwirrungen, im Extremfall zum Ausbruch einer Psychose kommen.

• Mögliche Nebenwirkungen sind Herzrasen, Übelkeit, Zittern, unreine Haut, gesteigerte Darmtätigkeit.

• Häufiger Konsum schädigt die Nasenschleimhaut und zehrt den Körper aus.

• Bei einem Mischkonsum mit anderen Substanzen steigern sich die Risiken. So nimmt beim Konsum von Ecstasy und Speed die Hirnschädlichkeit stark zu.

• Wenn die Wirkung nachlässt, tritt oft ein vorübergehender depressiver Zustand auf, der zum Nachlegen verleiten kann. Die Gefahr einer psychischen Abhängigkeit ist dabei vergleichsweise groß.

• Der Kreislauf wird durch Speed stark belastet. Wichtig ist es deshalb, insbesondere beim Tanzen, Mineralwasser bzw. Säfte zu trinken und dem Körper Ruhe zu gönnen.

• Beim Sniefen durch die Nase besteht die Gefahr sich mit Viren zu inŮzieren. Deshalb sollten Geldscheine vermieden und immer ein eigenes Röhrchen benutzt werden.


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ALICE - The Drug- and Culture-Project
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