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DIE DROGEN DER ZUKUNFT

Die Drogen der Zukunft entstehen ganz legal in den Labors der Pharma-Industrie. Sie produziert schon jetzt beständig neue profitbringende Substanzen, die helfen angenehme emotionale Zustände zu erzeugen und den stressbelasteten Alltag zu bewältigen.

Valium, Ritalin und Prozac sind nur drei der bekanntesten Beispiele. Wie diese unterscheiden sich zahlreiche Medikamente in ihren Inhaltsstoffen und Wirkungen nur gering von verwandten illegalisierten Drogen.

Immer weiter perfektioniert werden neue Medikamente, die als Psycho-Drogen zu einer scheinbaren Zufriedenheit beitragen. Sie werden bei Problemen bzw. zur Entspannung eingesetzt und können dabei für den Einzelnen eine wichtige Bedeutung erlangen.

Es geht dabei im wesentlichen aber nicht darum, problematische persönliche bzw. gesellschaftliche Bedingungen zu verändern. Vielmehr werden die Drogen der Zukunft zunehmend dazu beitragen, diese Bedingungen mit einem Lächeln zu ertragen und zu funktionieren.


’In der Geschichte des Industriezeitalters hatten Rauschmittel - Alkohol, Tabak und Opium, später dann auch Psychopharmaka - immer einen doppelten Gebrauchswert. Als Genussmittel halfen sie den unterdrückten Massen ihr Los zu ertragen; als Leistungsdroge sicherten sie die gesellschaftlichen Bedingungen der Ausbeutung.’ - Günter Amendt -


ALICE - The Drug- and Culture-Project
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