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DROGEN UND RECHT

Die Gesetzgebung in Bezug auf Drogen unterliegt immer wieder grundlegenden Veränderungen und ist oftmals voller Widersprüche. Historisch betrachtet waren beispielsweise Tabak und Kaffee zeitweise verboten. Dagegen ist der Gebrauch von einigen Substanzen, die in Deutschland illegalisiert sind, in anderen Kulturen legitim und weit verbreitet.
 
Die Gründe für das Verbot bestimmter Substanzen sind vielfältigt. Oftmals basiert die Argumentation auf einer vermeintlichen oder tatsächlichen gesundheitsgefährdenden Wirkung bestimmter Substanzen, teilweise sind es jedoch im Hintergrund kulturelle, ökonomische und politische Faktoren, die zu einer Verfolgung von Konsumenten führen. Es zeigt sich aber auch immer wieder, dass einzelne Verbote in Geschichte und Gegenwart vor allem in irrationalen Ängsten und Falschinformationen wurzeln.
 
Juristisch regelt in Deutschland das Betäubungsmittelgesetz (BtmG) den Umgang mit Drogen. Wesentlich ist dabei, dass der Anbau, Besitz, Handel und Verkehr mit illegalen Substanzen strafbar ist. Das Strafmaß richtet sich unter anderem an der Menge und der Frage aus, ob andere Personen gefährdet wurden. Eine wesentliche Rolle spielt auch der Aspekt, ob die Droge nur dem Eigenbedarf diente oder mit ihr gehandelt wurde.
 
In Bezug auf Cannabis kann es bei einer "geringen Menge" zu einer Einstellung des Verfahrens kommen. Was genau eine "geringe Menge" ist, wird in den Bundesländern unterschiedlich definiert. Fahren unter Drogeneinfluss ist strafbar. Dabei gilt bei allen Substanzen real die Null-Grenze. Eine Ausnahme bildet der Alkohol mit der 0,5 Promille-Grenze.

Ausführliche Infos zu rechtlichen Aspekten finden sich bei den DrugScouts.

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ALICE - The Drug- and Culture-Project
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